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Wenn Gedichte beginnen zu klingen
Lange Zeit waren meine Texte nur Worte. Gedichte, die aus inneren Prozessen entstanden sind - aus Fragen, Brüchen, Wandlung und dem Wunsch nach Wahrhaftigkeit. Schreiben war für mich immer ein Mittel, mich selbst besser zu verstehen und dem Inneren eine Form zu geben. Irgendwann stellte sich jedoch eine neue Frage: Was passiert, wenn diese Texte nicht nur gelesen, sondern auch gehört werden wollen? So begann mein Weg, Gedichte in Songtexte zu verwandeln und ihnen mithilfe mod
René Hope
vor 1 Tag2 Min. Lesezeit


Warum wir die Stille brauchen
Manchmal frage ich mich, was mit uns passiert ist. Nicht im Sinne von Kritik - sondern aus ehrlicher Verwunderung. Wir leben in einer Zeit, in der alles sichtbar sein will. Laut, schnell, erklärend, optimiert. Und doch habe ich das Gefühl, dass wir innerlich immer weniger sehen. Ich teile meine Arbeit, Gedichte, Texte, Bilder, Bücher, weil ich glaube, dass Schönheit, Stille und Tiefe keine Luxusgüter sind. Sie sind notwendig. Und trotzdem bleibt oft etwas aus, das früher selb
René Hope
24. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Die Kraft der Selbstbestimmung
Es ist kein Fest, das mich heute sprechen lässt. Es ist das Leben. Ein Jahr, das mich gezwungen hat, ehrlich zu werden. Mit mir. Mit meinen Grenzen. Mit meiner Wahrheit. Dieses Jahr hat mir abverlangt, loszulassen, was ich von Herzen liebte. Nicht, weil die Liebe fehlte - sondern weil ich mich selbst nicht länger verlieren wollte. Diese Entscheidung war schmerzhaft. Und sie war richtig. Denn in dem Moment, in dem ich begann, mich zu schützen, begann sich alles zu ordnen. Der
René Hope
24. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Das schwarze Schaf
Ich warte nicht auf Hoffnung. Ich erinnere mich, wer ich bin. Ich weiß, dass wir unsere eigenen Schöpfer sind. Diese Erkenntnis tröstet nicht - sie befreit. Ich akzeptiere es, das schwarze Schaf zu sein. Nicht aus Widerstand, sondern um sichtbar zu machen. Ja, es hinterlässt Narben, besonders wenn Ablehnung von jenen kommt, die einem nah waren. Ich trage sie ohne Scham. Ich übernehme Verantwortung, wo andere wegsehen. Ich benenne, was unausgesprochen bleibt. Ich gehe diesen W
René Hope
21. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Liebe bleibt
Ich bin durch Schatten gegangen, durch Nächte, die schwer auf meinem Herzen lagen. Doch ich habe gelernt, mich wieder zum Licht zu wenden, das Leben neu zu umarmen wie einen alten Freund, den man fast verloren hätte. Was ich auf diesem Weg gefunden habe, möchte ich euch schenken: die Erinnerung daran, dass auch aus den dunkelsten Stunden etwas Sanftes wachsen kann. Die Zeit, mit euch gemeinsam zu wachsen, wurde mir genommen. Doch meine Gedanken, meine Lehren, mein Herz – sie
René Hope
1. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Durch das Tor
Manchmal beginnt eine innere Reise nicht mit einem Schritt, sondern mit einer leisen Erinnerung. Einem Gefühl, das aus einer Tiefe kommt, die älter ist als man selbst. Etwas in mir wusste schon lange, dass meine Geschichte nicht allein aus meinem eigenen Leben besteht, sondern aus den Spuren meiner Ahnen – aus ihrem Mut, ihren Verlusten, ihren ungeheilten Wunden. Wir alle tragen Licht und Dunkelheit in uns, aber ich verstand erst spät, dass beide Kräfte Teil derselben Wahrhei
René Hope
23. Nov. 20252 Min. Lesezeit


Die Wege unserer Väter
Es gibt Geschichten, die in unseren Adern weiterleben. Geschichten, die nicht in Büchern stehen, sondern in der Stille zwischen den Generationen flüstern. Dies ist eine solche Geschichte – die unseres Vaters. Mein Vater wurde in Ungarn geboren – in eine Welt, die noch überschaubar war. Er stammte aus einer jener Familien, die einst mit Mut, Hoffnung und ein paar Habseligkeiten den Lauf der Donau hinunterzogen, auf der Suche nach einem Neuanfang. Sie fanden ihr Zuhause in der
René Hope
15. Nov. 20252 Min. Lesezeit


Im Gespräch mit den Ahnen
Manchmal frage ich mich, was unsere Ahnen wohl sagen würden, wenn sie uns heute beobachten könnten. Vielleicht würden sie leise lächeln und uns daran erinnern, dass das Leben nicht dafür gemacht ist, es nur zu überstehen – sondern zu erfahren. Dass man nicht mit 65 aufwachen und denken sollte: „Was habe ich alles versäumt?“ Sondern dass man eines Tages mit einem Lächeln zurückblicken und sagen kann: „Ich habe gelebt. Ich habe gefühlt. Ich habe mich getraut.“ Vielleicht ist es
René Hope
2. Nov. 20251 Min. Lesezeit
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