Warum wir die Stille brauchen
- René Hope
- 24. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 29. Dez. 2025
Manchmal frage ich mich, was mit uns passiert ist. Nicht im Sinne von Kritik - sondern aus ehrlicher Verwunderung.
Wir leben in einer Zeit, in der alles sichtbar sein will. Laut, schnell, erklärend, optimiert. Und doch habe ich das Gefühl, dass wir innerlich immer weniger sehen.
Ich teile meine Arbeit, Gedichte, Texte, Bilder, Bücher, weil ich glaube, dass Schönheit, Stille und Tiefe keine Luxusgüter sind.
Sie sind notwendig.
Und trotzdem bleibt oft etwas aus, das früher selbstverständlich schien:
Resonanz. Rückmeldung. Berührung. Weitergabe.
Vielleicht liegt es nicht an mangelndem Interesse. Vielleicht liegt es an Überforderung. An zu vielen Reizen. Zu vielen Stimmen. Zu wenig Raum.
Ich glaube, viele Menschen spüren sehr wohl, dass ihnen etwas fehlt. Aber sie haben verlernt, darauf zu reagieren. Selbst auf Geschenke.
Und trotzdem mache ich weiter. Aus Überzeugung.
Ich glaube an das Leise.
An Worte, die nicht schreien.
An Bilder, die nicht erklären müssen.
An Texte, die nichts verlangen - sondern begleiten.
Aus diesem Grund habe ich für dich unter anderem kleine digitale Begleiter geschaffen:
- ruhige Gedichtsammlungen
- Fotopakete ohne Inszenierung
- Journale zum Innehalten und Reflektieren
- leise 5-tägige Begleiter zum Innehalten
- 5 Briefe für Tage ohne Antworten
- 28 Fragen für stille Momente
Keine Programme.
Keine Versprechen.
Kein „Du musst“.
Sondern Einladungen.
Wenn dich das anspricht, findest du sie unter den obigen Links.
Und wenn nicht:
Dann danke ich dir trotzdem fürs Lesen. Allein das ist heute schon eine Form von Verbindung.



Kommentare