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Wo die Seele sich erinnert
Es gibt Zeiten im Leben, in denen wir das Gefühl haben, aus uns selbst herausgefallen zu sein. Zeiten, in denen wir funktionieren, weitergehen, Entscheidungen treffen - und doch innerlich wissen, dass etwas Wesentliches fehlt. Dann beginnt oft eine leise Sehnsucht nach Heimat. Nicht nach einem Ort, sondern nach einem Gefühl. Nach diesem tiefen, kaum benennbaren Zustand des Wiedererkennens, in dem wir uns selbst wiederfinden. Heimat ist dann kein Land, keine Stadt, kein Haus.
René Hope
vor 4 Tagen3 Min. Lesezeit


Innere Wandlung geschieht selten laut
Es gibt Veränderungen, die lassen sich nicht planen. Sie kommen nicht mit einer Entscheidung, nicht mit einem klaren Schnitt, nicht mit einem „Jetzt ist es soweit“. Sie beginnen leise. Oft merkt man sie zuerst daran, dass Vertrautes nicht mehr trägt wie früher. Nähe fühlt sich plötzlich unsicher an. Anpassung funktioniert noch, aber sie kostet mehr. Und selbst wenn der Kopf längst weiß, was sinnvoll wäre, bleibt innerlich etwas zurück, das nicht nachkommt. Solche Phasen werde
René Hope
26. Jan.3 Min. Lesezeit


Wenn Gedichte beginnen zu klingen
Lange Zeit waren meine Texte nur Worte. Gedichte, die aus inneren Prozessen entstanden sind - aus Fragen, Brüchen, Wandlung und dem Wunsch nach Wahrhaftigkeit. Schreiben war für mich immer ein Mittel, mich selbst besser zu verstehen und dem Inneren eine Form zu geben. Irgendwann stellte sich jedoch eine neue Frage: Was passiert, wenn diese Texte nicht nur gelesen, sondern auch gehört werden wollen? So begann mein Weg, Gedichte in Songtexte zu verwandeln und ihnen mithilfe mod
René Hope
8. Jan.2 Min. Lesezeit


Warum wir die Stille brauchen
Manchmal frage ich mich, was mit uns passiert ist. Nicht im Sinne von Kritik - sondern aus ehrlicher Verwunderung. Wir leben in einer Zeit, in der alles sichtbar sein will. Laut, schnell, erklärend, optimiert. Und doch habe ich das Gefühl, dass wir innerlich immer weniger sehen. Ich teile meine Arbeit, Gedichte, Texte, Bilder, Bücher, weil ich glaube, dass Schönheit, Stille und Tiefe keine Luxusgüter sind. Sie sind notwendig. Und trotzdem bleibt oft etwas aus, das früher selb
René Hope
24. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Die Kraft der Selbstbestimmung
Es ist kein Fest, das mich heute sprechen lässt. Es ist das Leben. Ein Jahr, das mich gezwungen hat, ehrlich zu werden. Mit mir. Mit meinen Grenzen. Mit meiner Wahrheit. Dieses Jahr hat mir abverlangt, loszulassen, was ich von Herzen liebte. Nicht, weil die Liebe fehlte - sondern weil ich mich selbst nicht länger verlieren wollte. Diese Entscheidung war schmerzhaft. Und sie war richtig. Denn in dem Moment, in dem ich begann, mich zu schützen, begann sich alles zu ordnen. Der
René Hope
24. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Das schwarze Schaf
Ich warte nicht auf Hoffnung. Ich erinnere mich, wer ich bin. Ich weiß, dass wir unsere eigenen Schöpfer sind. Diese Erkenntnis tröstet nicht - sie befreit. Ich akzeptiere es, das schwarze Schaf zu sein. Nicht aus Widerstand, sondern um sichtbar zu machen. Ja, es hinterlässt Narben, besonders wenn Ablehnung von jenen kommt, die einem nah waren. Ich trage sie ohne Scham. Ich übernehme Verantwortung, wo andere wegsehen. Ich benenne, was unausgesprochen bleibt. Ich gehe diesen W
René Hope
21. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Wahre Fragen
Man stellte mir eine Frage, scheinbar einfach, doch schwer wie ein Spiegel: Bist du ein guter Mensch? Ich antwortete nicht, um zu gefallen, nicht, um zu bestehen, sondern aus der Tiefe meines Seins. Wer bestimmt, was gut und was nicht gut ist? Wir alle tragen Schatten, und wir tragen Licht. Beides gehört zu uns. Beides lehrt uns zu sehen. Erst im Dunkel lernen wir das Leuchten zu schätzen. Erst im Zweifel erkennen wir unseren Mut. Nicht Vollkommenheit macht uns menschlich, so
René Hope
14. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Wenn wir wieder lernen, einander zu sehen
In den letzten Tagen begegnete mir öfters ein Post, den insbesondere Frauen teilen. Ein kurzer Satz, fast wie ein kleines Urteil - über Männer, über Rollen, über Erwartungen. Er klingt witzig. Treffend. Fast harmlos. Und doch spürt man zwischen den Zeilen die alte Wunde unserer Zeit: die Trennung. Wir leben in einer Welt, in der Männer und Frauen oft aneinander vorbeileben, weil wir verlernt haben, die Geschichte hinter dem Verhalten zu sehen. Der Schmerz, den wir getragen ha
René Hope
7. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Meine Stimme in einer lauten Welt
Es gibt Tage, da frage ich mich, was mit unserer Welt geschehen ist. Warum ist es so schwer geworden, einfach man selbst zu sein - mit einer eigenen Meinung, einer eigenen Wahrheit, einer eigenen Stimme. Ich habe nie erwartet, dass alle meine Gedanken teilen. Doch ich wünsche mir, dass man sie hören darf, ohne Angst davor zu haben, lächerlich gemacht, abgewertet oder verurteilt zu werden. Denn genau das ist es, was heute so oft geschieht: Wer eine andere Meinung äußert, wer h
René Hope
6. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Im Vertrauen bleiben
Es gibt Momente im Leben, in denen einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Wenn das, worauf man vertraute – Sicherheit, Geld, Stabilität – plötzlich ins Wanken gerät. Wenn man merkt, dass Besitz und äußerer Erfolg keine verlässlichen Maßstäbe für den Wert eines Menschen sind. Gerade wenn man allein unterwegs ist, kommen diese Gedanken. Wer bleibt an deiner Seite, wenn du nichts mehr zu geben hast – außer dir selbst? Wer sieht dich, wenn der äußere Glanz verblasst? Ic
René Hope
18. Okt. 20251 Min. Lesezeit
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